Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - Newsletterinhalte

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02.10.2014

Schwarzbuch 2014 - München: Gehweg-Konferenz Walk 21

München. „Zu Fuß gehen verursacht keinen Lärm und keine Schadstoffe, verbraucht wenig Ressourcen und benötigt wenig Raum“ – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch mit genau diesen unstrittigen Fakten hatte der Münchner Stadtrat auf Antrag der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste beschlossen, vom 11.-13.9.2013 die Internationale Fachkonferenz zum Fußverkehr „Walk 21“ nach München zu holen. Damit sollen „innerhalb der Stadtgesellschaft das Bewusstsein für die Vorteile des Zufußgehens und die sich für die ganzheitliche Gestaltung des Öffentlichen Raums ergebenden Anforderungen“ gefördert werden. Dafür machte die Landeshauptstadt München rd. 300.000,-- € für
Sachkosten und weitere rd. 228.000,-- € für Personalkosten locker. Bei diesem teuren Kongress wurden u. a. folgende wesentliche Erkenntnisse gewonnen: „Der Fußverkehr als demokratischste aller Formen der Fortbewegung hat große Potentiale und verdient Beachtung durch Politik und Verwaltung.“ Oder: „Attraktive öffentliche Räume sind eine wichtige Triebfeder für den lokalen Einzelhandel“. Insbesondere hat die „Walk 21 deutlich vor Augen geführt, wie wichtig körperliche Aktivität für die persönliche Gesundheit ist.“ Bei dem Kongress hat sich die Landeshauptstadt München auch in Vorträgen und Exkursionen präsentiert. Nach Mitteilung der Landeshauptstadt München erfüllte die Konferenz u. a. „die Funktion als Impulsgeberin für die künftige Auseinandersetzung mit dem Thema Fußverkehr.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Wachstumsprognosen einerseits und der Potentiale des Fußverkehrs als eine flächen- und ressourcenschonende, gesunde, ökonomisch sinnvolle, sozial integrierende und nicht zuletzt die urbane Lebensqualität erhöhende Form der Mobilität andererseits hat die Konferenz zur Beachtung und Relevanz des Themas beigetragen.“ Sind die aus der Fußverkehrskonferenz gewonnenen Erkenntnisse den Münchner Steuerzahlern so viel Geld wert?
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