Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - Finanzmedaille für Rolf von Hohenhau

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11.12.2012Vorkämpfer für Schuldenabbau und Spars

Finanzmedaille für Rolf von Hohenhau

Anerkennung für Verdienste um das Bayerische Finanzwesen

Finanzminister Dr. Markus Söder überreichte im Rahmen einer Feierstunde in der Residenz München die Finanzmedaille für Verdienste um das Bayerische Finanzwesen an Rolf Baron von Hohenhau, Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, gleichzeitig Präsident des europäischen Bundes der Steuerzahler. Von Hohenhau sei, so Dr. Söder, in Bayern das Gesicht des Bundes der Steuerzahler. Mit der Finanzmedaille werde vor allem sein beharrliches Engagement als Vorkämpfer für Haushalte ohne Neuverschuldung sowie die Verankerung einer Schuldenbremse in der Bayerischen Verfassung anerkannt und gewürdigt.

Der Bund der Steuerzahler in Bayern habe mit dem herausragenden Einsatz seines Präsidenten von Hohenhau an der Spitze den Sparkurs Bayerischer Staatsregierungen immer dann öffentlichkeitswirksam mitgetragen und verteidigt, wenn es galt Verteilungspolitiker in die Schranken zu weisen. Söder erinnerte an die schweren Zeiten nach dem Beschluss, Bayerische Haushalte künftig ohne Neuverschuldung vorzulegen. Von Hohenhau habe das Vorhaben mit dem stets propagierten Grundsatz moderner Finanzpolitik unterstützt, nur soviel auszugeben, wie eingenommen wurde. Dass Bayern in der Lage sei, inzwischen zum achten und neunten Mal einen Haushalt ohne Neuverschuldung vorzulegen, sei auch ein Verdienst des Geehrten, der immer ohne wenn und aber diese solide Finanzpolitik unterstützt habe.

Von Hohenhau sei darüber hinaus mit seiner internationalen Erfahrung als Vizepräsident der „World Taxpayers Association“ (WTA) mit Sitz in Washington sowie als Präsident des europäischen Verbandes immer ein geschätzter Gesprächspartner und Ratgeber der Politik gewesen. Seine konstruktiv kritische Begleitung, insbesondere der Steuerpolitik auf Landes- und Bundesebene, habe maßgeblich dazu beigetragen, die Interessen der Steuerbürger, beispielsweise durch geführte Musterprozesse, wissenschaftliche Gutachten oder in den Anhörungen im Rahmen der Gesetzgebungsverfahren, erfolgreich zu vertreten. Dieses herausragende Engagement von Hohenhaus mit seinem großem persönlichen Einsatz sei bereits vielfach öffentlich honoriert worden. Beispielsweise mit der Medaille „Moneta“ des Bayerischen Finanzministeriums, dem Bayerischen Verdienstorden, dem Verdienstkreuz erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland oder der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber.

Als weitere Stichworte nannte Söder in der Laudatio den Einsatz von Hohenhaus für einfache und gerechte Steuergesetze, für die Begrenzung der steuerlichen Belastung, gegen die Verschwendung öffentlicher Mittel sowie gegen eine ausufernde Bürokratie. Dabei sei die Übereinstimmung mit der Bayerischen Staatsregierung in wesentlichen Politikfeldern zum Ausdruck gekommen. Der Dank gebühre von Hohenhau, beispielsweise auch für die Unterstützung des Ziels der Bayerischen Staatsregierung, die Schulden des Freistaats bis 2030 völlig abzubauen. Nicht zuletzt habe die kritische Überprüfung staatlicher Ausgaben entsprechend dem Grundsatz von Hohenhaus die Verschwendung von Steuergeldern bereits im Vorfeld zu verhindern zur Sensibilisierung in den öffentlichen Verwaltungen beigetragen. Das Schwarzbuch des Verbandes sei alljährlich eine Dokumentation, die durchaus Wirkung im Sinne von Sparsamkeit und verantwortungsvollem Einsatz der Steuergelder zeige.

Auch die Schuldenuhr, die der Bund der Steuerzahler in Bayern als Initiative des Geehrten demonstrativ vor seiner Landesgeschäftsstelle aufgebaut habe, dokumentiere erfreulicherweise inzwischen die Fortschritte des Bayerischen Schuldenabbaus. Aktuell nannte Söder die Verdienste von Hohenhaus durch die permanent in der Öffentlichkeit herausgestellte und kritisierte Wirkung der kalten Progression auf kleine und mittlere Einkommen. Von Hohenhau gebühre das Verdienst, das entsprechende Gesetz, das diese Gerechtigkeitslücke schließen könne, maßgeblich unterstützt zu haben. Jetzt setzte sich von Hohenhau mit dafür ein, die Bundesratsblockade auf Kosten der hart arbeitenden Steuerzahler aufzubrechen.

Neben von Hohenhau wurden Dr. Nikolaus von Bromhart, Vorsitzender des Vorstands der Münchner Rück AG, Dr. Christine Bortenlänger, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Deutsches Aktieninstitut, Michael Dickmann, Vorsitzender des Vorstands der ALLIANZ S.E., Joe Käser, Mitglied des Vorstands der Siemens AG sowie Alexandra Schörghuber, Schörghuber Unternehmensgruppe, mit der Finanzmedaille für Verdienste um das Bayerische Finanzwesen ausgezeichnet.



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Bildunterschrift:
Finanzminister Dr. Markus Söder überreichte im Rahmen einer Feierstunde in der Residenz München die Finanzmedaille für Verdienste um das Bayerische Finanzwesen an Rolf Baron von Hohenhau, Präsident des Bundes der Steuerzahler in Bayern, gleichzeitig Präsident des europäischen Bundes der Steuerzahler.

München, den 11.12.2012

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