Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - Endspurt für Steuerzahler 2018

Steuern > Steuertipps
06.12.2018

Endspurt für Steuerzahler 2018

Jetzt noch steuern sparen!
Aufbewahrungsfristen für Unternehmer – Was kann in den Reißwolf?
Häufig wird die Zeit vor dem Jahreswechsel genutzt, um Belege, Quittungen und Rechnungen zu ordnen. Aber nicht alles, was sich über die Jahre angesammelt hat, darf vernichtet werden. Ein Unternehmer muss beispielsweise Geschäftsbücher, Inventare, Bilanzen und sonstige zu führende Bücher zehn Jahre lang aufbewahren. Auch digitale Aufzeichnungen müssen zehn Jahre lang gespeichert werden. Empfangene oder abgesandte Handels- und Geschäftsbriefe müssen grundsätzlich sechs Jahre lang aufbewahrt werden. Zu Beginn des Jahres 2019 können Unternehmer daher Bücher und Aufzeichnungen mit der letzten Eintragung aus dem Jahr 2008, Inventare, die bis zum 31. Dezember 2008, oder Jahresabschlüsse, die bis zum 31. Dezember 2008 aufgestellt worden sind, und Buchungsbelege aus dem Jahr 2008 und älter entsorgen. Empfangene Handels- bzw. Geschäfts-briefe und Durchschriften abgesandter Handels- bzw. Geschäftsbriefe, die bis zum 31. Dezember 2012 abgesandt wurden, können ebenfalls vernichtet werden.
Auch das Mindestlohngesetz enthält Aufbewahrungspflichten für Unternehmer: Seit dem Jahr 2015 müssen Arbeitgeber i.d.R. die Arbeitszeiten von geringfügig Beschäftigten, kurzfristig Beschäftigten sowie Beschäftigten in bestimmten Branchen wie dem Bau- und Gaststättengewerbe aufzeichnen und mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.
« vorherige Seite | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | nächste Seite »
Suche
Staatsverschuldung in Bayern
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0