Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - Newsletterinhalte

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12.10.2013

Ansbach: Fahrstuhl Stadthaus


Ansbach - Fahrstuhleinbau

Ansbach - Fahrstuhleinbau
Ansbach. Die Stadt Ansbach beabsichtigte, in ihr denkmalgeschütztes Stadthaus einen Fahrstuhl einzubauen, obwohl dies keine optimale Lösung für Behinderte darstellte. Der Aufzug wäre nämlich nicht für alle Rollstuhlarten geeignet gewesen. Da ohnehin in unmittelbarer Nähe ein altes, stadteigenes Gebäude, das sogenannte „Schrammhaus“, abgerissen und durch einen Neubau, inklusive Einbaus eines Aufzugs, ersetzt wird, ist ein eigener Fahrstuhl im Stadthaus nicht mehr gerechtfertigt. Infolge sofortiger Intervention – auch des Bundes der Steuerzahler im Oktober 2012 – konnte der Einbau eines entbehrlichen Aufzugs im historischen Ansbacher Stadthaus und damit eine überflüssige Ausgabe von Steuergeldern in Höhe von mindestens 425.000 Euro erfolgreich verhindert werden. So hat der Ansbacher Stadtrat im November 2012 beschlossen, „das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen und die hierfür vorgesehenen Haushaltsmittel zweckgebunden für eine barrierefreie Erschließung des Rathausareals einzustellen“. Eine vernünftige Entscheidung!

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