Verschwendung 2010: Projektgruppe Waldumbau
Diese hatte den Auftrag, für das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Lösungsvorschläge und Entscheidungsgrundlagen zu erarbeiten, "wie der dringend erforderliche Waldumbau beschleunigt werden kann". Dabei wurde auch ein externes privates Marketingunternehmen eingeschaltet. Dieses wurde beauftragt, die Projektgruppenarbeit zu begleiten und zu moderieren. Es sollten u.a. Vorschläge entwickelt werden, wie Waldbesitzer erreicht, interessiert, informiert und motiviert werden können. Als Ergebnis der Projektarbeit wurde ein Abschlussbericht verfasst, der u.a. "die Schaffung eines medialen Humus" vorschlägt zur Schaffung eines "neuen Typus des Jägers“ - gegen die "verfilzte Struktur der Jagd - die uneinsichtigen Jäger". Nach alledem wertete auch der heutige Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die im Abschlussbericht der Projektgruppe getroffenen Aussagen als "völlig überzogen" und weder seinem Stil noch dem Stil seines Hauses entsprechend. Er hat daher das Papier "sofort" - nachdem er davon Kenntnis erlangt hat - "offiziell für gegenstandslos erklärt." Der Abschlussbericht werde „wegen der unberechtigten pauschalen Vorwürfe keinerlei jagdpolitische Bedeutung erlangen“. Finanzielle Bedeutung erlangte der Bericht jedoch für die Steuerzahler, denn diese hatten ihn zu bezahlen. Wie die Nachfragen des Bundes der Steuerzahler ergaben, kostete die externe Beratung 24.000,- €.
Wie gut, dass man die braven Steuerzahler hat!





