Verschwendung 2010: BayernLB
Die Verschuldung Bayerns stieg damit in einem Jahr um fast 50 %. Doch dem nicht genug.
Mit dem hastigen Erwerb der maroden österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) für 1,6 Mrd. € kam zu den „Schrottpapieren“ auch noch eine ganze „Schrottbank“ dazu, machte doch die HGAA mit falschen Sicherheits- und Bonitätsdarstellungen von sich reden. Mit der HGAA wollte man die vielbeschworenen Wachstumschancen in Osteuropa nicht verpassen. Doch der vorschnelle und überteuerte Erwerb der HGAA erwies sich als katastrophaler Fehlkauf, hat sich doch die BayernLB kaum gegen nachträglich auftretende Probleme und Altlasten der HGAA abgesichert. Die millionenschwere Fehlinvestition in die HGAA, deren Erhalt und letztlich die Abtretung der Anteile der BayernLB an der maroden Kärntner Skandalbank an die Republik Österreich für einen symbolischen Euro, haben die bayerischen Steuerzahler rd. 3,7 Mrd. € gekostet, die am Ende in den Sand gesetzt waren.






