Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - Verschwendung 2010: München - BayernLB

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28.10.2010

Verschwendung 2010: BayernLB


München-BayernLB
München. Bereits in seinem Schwarzbuch 2009 hatte der Bund der Steuerzahler die leichtsinnige Anlagepolitik der Bayerischen Landesbank (BayernLB) sowohl mit verbrieften „Ramsch-Hypotheken“ auf dem amerikanischen Immobilienmarkt, als auch mit hoch spekulativen Wertpapieren, sog. Asset Backed Securities (ABS) gerügt. Der Freistaat Bayern musste sich mit 10 Mrd. € tief verschulden, um seine Landesbank vor der Pleite zu retten.

Die Verschuldung Bayerns stieg damit in einem Jahr um fast 50 %. Doch dem nicht genug.

Mit dem hastigen Erwerb der maroden österreichischen Bank Hypo Group Alpe Adria (HGAA) für 1,6 Mrd. € kam zu den „Schrottpapieren“ auch noch eine ganze „Schrottbank“ dazu, machte doch die HGAA mit falschen Sicherheits- und Bonitätsdarstellungen von sich reden. Mit der HGAA wollte man die vielbeschworenen Wachstumschancen in Osteuropa nicht verpassen. Doch der vorschnelle und überteuerte Erwerb der HGAA erwies sich als katastrophaler Fehlkauf, hat sich doch die BayernLB kaum gegen nachträglich auftretende Probleme und Altlasten der HGAA abgesichert. Die millionenschwere Fehlinvestition in die HGAA, deren Erhalt und letztlich die Abtretung der Anteile der BayernLB an der maroden Kärntner Skandalbank an die Republik Österreich für einen symbolischen Euro, haben die bayerischen Steuerzahler rd. 3,7 Mrd. € gekostet, die am Ende in den Sand gesetzt waren.

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