Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - Newsletterinhalte

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16.10.2011

Amberg

Beratungsresistenz kann man der Stadt Amberg nicht vorwerfen. Für das städtische Bau- und Umweltreferat müssen jeweils die Referatsleiterstellen neu besetzt werden. Dafür müssen Anforderungsprofile erstellt, Inserate geschalten und die Referentensuche koordiniert werden.

Eine Aufgabe für die städtische Personalverwaltung? Sollte man meinen! Doch der Stadtrat der Stadt Amberg hat sich „nach gründlicher Abwägung“ dazu entschlossen, ein Personalberatungsunternehmen mit der Referentensuche zu beauftragen. „Dabei sind die externen Berater nicht nur in einzelne Verfahrensschritte, sondern in die Verfahren insgesamt eingebunden“. Kostenpunkt: rd. 66.000 Euro. Darin enthalten sind Beraterhonorar, Kosten für überregionale Ausschreibungen sowie weitere mit dem Auswahlverfahren verbundene Sachkosten. Zwar versicherte die Stadt Amberg dem Bund der Steuerzahler, dass die in diesem Fall verausgabten Haushaltsmittel optimal und „nicht leichtfertig“ eingesetzt werden. Aus welchem Grund aber die eigene Personalverwaltung diese Aufgabe nicht selbst meistern kann, bleibt für die Amberger Steuerzahler nach wie vor schleierhaft.

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